Republikaner stark unter Druck : Iran-Krieg reißt Trump in Umfragen-Keller

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Historisches Umfragetief für Donald Trump wegen des Iran-Kriegs
Anlässlich seiner Rede vor der UN-Generalversammlung sieht sich US-Präsident Donald Trump (80) mit verheerenden Umfragewerten konfrontiert. Eine aktuelle CNN/SSRS-Erhebung bescheinigt seiner Außenpolitik historisch schlechte Zustimmungsraten, was auch die Republikanische Partei im Hinblick auf die bevorstehenden Zwischenwahlen (Midterms) am 3. November massiv unter Druck setzt.
Verheerende Noten für Außen- und Sicherheitspolitik
  • Historisches Tief: Nur noch 29 Prozent der Amerikaner heisen Trumps Außenpolitik gut. Dies stellt den niedrigsten Wert dar, der je bei einem US-Präsidenten – inklusive seiner Vorgänger Joe Biden, Barack Obama und George W. Bush – gemessen wurde.
  • Kritik am Iran-Krieg: Hauptursache für den Umfragerückgang ist der Nahost-Konflikt mit dem Iran. Nach fast sieben Monaten Dauer unterstützen nur noch 26 Prozent Trumps Vorgehen (34 Prozent laut einer parallelen Reuters/Ipsos-Umfrage). Der festgefahrene Konflikt sowie weltweite Steigerungen der Energiekosten (u. a. durch Störungen in der Straße von Hormus) lassen die Zustimmung selbst bei moderaten Republikanern schwinden.
  • Erste Absagen aus der eigenen Partei: Republikanische Kongresskandidaten wie Mike Rogers (Michigan) und Ashley Hinson (Iowa) forderten im Wahlkampf öffentlich ein rasches Ende des Waffengangs und rücken damit vom Präsidenten ab.
Reaktion des US-Präsidenten
Ungeachtet der schlechten Umfragewerte und des drohenden Machtverlusts der Republikaner in beiden Kammern des Kongresses zeigte sich Trump uneinsichtig. Bei seiner UN-Rede betonte er, seine militärischen und diplomatischen Entscheidungen im Iran-Konflikt nicht von nationalen Wahltaktiken abhängig zu machen.

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