Trump würde Richterspruch zu CNN und Co. „wahrscheinlich“ befolgen

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Trump deutet Einlenken im Streit um Presse-Sperre im Weißen Haus an
US-Präsident Donald Trump hat für den Fall einer gerichtlichen Niederlage im Streit um das Zugangsverbot für ausgewählte Medienhäuser zum Weißen Haus ein Nachgeben angedeutet. Auf Fragen von Reportern am Rande der UN-Generalversammlung in New York erklärte Trump, dass er den verbannten Medien CNN, MS NOW und Politico in diesem Fall „wahrscheinlich“ wieder Zutritt gewähren werde.
Attacken auf die Justiz und Vorgeschichte
  • Zweifel am Richter: Parallel zu seinen Zugeständnissen griff der US-Präsident den zuständigen Richter erneut scharf an, bezeichnete ihn als „unfair“ und räumte ein, mit einer Entscheidung zugunsten der Medienhäuser zu rechnen.
  • Ursprung des Konflikts: Trump hatte den drei Medien am Freitag mit der Begründung, sie verbreiteten „Fake News“, die Akkreditierung für das Weiße Haus entzogen. Die betroffenen Medienhäuser leiteten daraufhin rechtliche Schritte wegen des Angriffs auf die Pressefreiheit ein.
Breite Protestwelle der US-Medienlandschaft
Der Ausschluss löste eine umfangreiche Solidaritätswelle in der US-Medienlandschaft aus:
  • TV-Sender: Führende Fernsehnetzwerke schränkten die tägliche Berichterstattung über den Präsidenten und die Nutzung des gemeinsamen TV-Pools ein.
  • Printmedien: Zeitungen wie die New York Times und die Washington Post fuhren aus Protest ihre Foto-Berichterstattung über Trumps Auftritte zurück.
Start von „Trump TV“
Als Reaktion auf die verringerte Medienpräsenz startete das Weiße Haus den eigenen 24/7-Onlinekanal „Trump TV“. Der Stream zeigt bislang vor allem frühere Reden des Präsidenten sowie Aufnahmen der US-Streitkräfte; eigene journalistische Inhalte fehlen.

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