EILMELDUNG: Entführungs-Notruf auf Tel-Aviv-Flug!

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Ein schwerwiegender Zwischenfall im Cockpit des Flydubai-Fluges FZ1073 hat am Mittwochmorgen im Nahen Osten für extreme Sicherheitsaufregung gesorgt. Was wie ein drohender Terroreinsatz aussah, entpuppte sich als eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen dem Kapitän und seinem Copiloten mitten im Flug.

Chronologie des Vorfalls

  1. Start und Kursabweichung: Die Maschine hob planmäßig um 07:05 Uhr Ortszeit in Dubai ab und befand sich auf dem Weg zum Flughafen Ben Gurion (Tel Aviv).
  2. Notrufsignale im Cockpit: Nach dem Einflug in den jordanischen Luftraum setzte die Crew nacheinander den allgemeinen Notfallcode 7700 und anschließend den Code 7500 ab. Letzterer bedeutet in der Luftfahrt die unmittelbare Bedrohung durch eine Flugzeugentführung („Unlawful Interference“).
  3. Militärischer Abfangeinsatz: Aufgrund des Entführungssignals stiegen israelische Kampfflugzeuge auf. Parallel dazu wurde der gesamte Abflugbetrieb am Flughafen Ben Gurion vorsorglich gestoppt.
  4. Sicherheitslandung in Tabuk: Die Piloten steuerten die Boeing schließlich nach Südwesten und landeten auf dem gemischt zivil-militärischen Flughafen Tabuk im Nordwesten Saudi-Arabiens.

Ursache und aktuelle Lage

Nach Untersuchungen durch Sicherheitsbehörden und Bestätigung der Fluggesellschaft Handelte es sich nicht um einen Terrorakt, sondern um eine handgreifliche Auseinandersetzung zwischen dem russischen Piloten und dem ukrainischen Copiloten während des manuellen Sinkflugs.
  • Reaktion der Regierung: Israels Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz sowie der IDF-Generalstab hielten angesichts der Lage umgehend eine Dringlichkeitssitzung ab.
  • Weiterflug der Passagiere: Die 174 Passagiere (darunter 27 Kinder) blieben bei der Notlandung unverletzt. Flydubai schickte eine Ersatzmaschine nach Tabuk, um die Reisenden nach Israel weiterzutransportieren.
  • Entwarnung: Der Luftraum sowie der reguläre Flugbetrieb am Flughafen Ben Gurion wurden nach der Aufklärung des Vorfalls wieder vollständig freigegeben.

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