ARBEITSZEIT-SCHOCK! Spanier & Griechen schuften länger!

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Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat die Diskussionen über ein mögliches Scheitern der aktuellen Bundesregierung scharf zurückgewiesen und als unbegründet bezeichnet.
Auf der Fachkonferenz MyWay betonte die CDU-Politikerin, dass in Deutschland eine Kultur der ständigen Beschwerde herrsche. Dies bleibe eine Ressource im Land, die scheinbar niemals versiege, was die gesellschaftliche und wirtschaftliche Dynamik bremse.
Nach den enttäuschenden Wahlergebnissen der Christdemokraten bei den jüngsten Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin kamen vermehrt Spekulationen über die Stabilität der Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz auf. Reiche wies diese Vermutungen energisch als abwegig zurück.
Zudem plädierte die Ministerin für eine spürbare Steigerung der Arbeitszeiten und flexiblere Rahmenbedingungen auf dem Arbeitsmarkt. Die durchschnittliche jährliche Arbeitsleistung liege in Deutschland bei rund 1372 Stunden, was im internationalen Vergleich gering sei. Länder wie Spanien, Großbritannien, Griechenland oder die USA wiesen deutlich höhere Arbeitszeiten auf. Auch in China werde nicht nur länger gearbeitet, sondern dies geschehe mit hoher Begeisterung für technologische Fortschritte.
Reiche forderte die Abkehr von starren Modellen der Zeiterfassung. Notwendig sei eine höhere Arbeitsleistung pro Woche und Monat sowie eine schrittweise Anpassung der Lebensarbeitszeit.
Darüber hinaus sprach sich die Bundeswirtschaftsministerin für die vollständige Umsetzung der geplanten Rentenreform aus. Durch die verstärkte Einbindung des Kapitalmarktes könne das umlagefinanzierte System nachhaltig entlastet werden. Das Reformpaket müsse daher ohne Abstriche realisiert werden.
Eine Absage erteilte die Politikerin zudem neuen finanziellen Belastungen für Unternehmen. Sie wandte sich gegen die Erhebung einer Vermögensteuer sowie gegen eine stärkere Besteuerung von Betriebsvermögen im Rahmen von Erbschaften, um den reibungslosen Fortbestand von Familienunternehmen nicht zu gefährden.

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