Chinas Staatschef in den USA : Viel Tamtam beim Xi-Empfang

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US-Präsident Donald Trump (80) und First Lady Melania (56) haben den chinesischen Staatschef Xi Jinping (73) und dessen Ehefrau Peng Liyuan (63) auf der Joint Base Andrews nahe Washington empfangen. Es handelt sich um den ersten dreitägigen Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten in den USA seit mehr als einem Jahrzehnt. Die US-Regierung bezeichnete das Treffen als „Meilenstein in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern“.
Militärische Inszenierung und diplomatische Annäherung
  • Militär-Show auf dem Rollfeld: Neben einer Ehrengarde in Parade-Uniformen ließ Trump auf dem Flugfeld mehrere Kampfjets positionieren. Während des Spielens der Nationalhymnen überflogen zudem zwei B1-Bomber den Stützpunkt.
  • Persönlicher Empfang: Trump begrüßte Xi und dessen Frau direkt an der Flugzeugtreppe auf dem Roten Teppich und begründete dies damit, dass das chinesische Staatsoberhaupt dies zu schätzen wisse.
  • Versöhnliche Rhetorik: In einer offiziellen Erklärung hieß es von chinesischer Seite, dass die Wiederbelebung der chinesischen Nation und das Ziel „Make America Great Again“ Hand in Hand gehen könnten.
Spannungsfelder hinter den Kulissen
Trotz der demonstrativen Harmonie zum Auftakt stehen die Gespräche unter dem Eindruck zahlreicher geopolitischer und wirtschaftlicher Konflikte:
  • Handels- und Zollstreit: Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt befinden sich weiterhin in anhaltenden Handelskonflikten.
  • Geopolitische Differenzen: Die Rolle von US- und chinesischer Technik sowie Waffenlieferungen in den laufenden Konflikten in der Ukraine und im Nahen Osten belastet das Verhältnis.
  • Wettlauf um Künstliche Intelligenz (KI): Während in den USA Debatten über die Regulierung und Verlangsamung von KI-Entwicklungen geführt werden, herrscht über den Stand der KI-Forschung im abgeschotteten China weiterhin Unklarheit.

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