Die Europäische Kommission hat ein deutsches Förderprogramm im Umfang von fünf Milliarden Euro genehmigt, das Industrieunternehmen bei der Reduzierung ihrer Treibhausgasemissionen unterstützen soll.
„Diese Entscheidung hilft der Industrie beim Übergang zu einer saubereren Produktion – mit klarem Fokus auf Effizienz und Fairness“, erklärte Kommissionsvizepräsidentin Teresa Ribera.
Gefördert werden Projekte, die grundlegende technologische Veränderungen vornehmen und fossile Brennstoffe oder Rohstoffe durch kohlenstoffarme Alternativen ersetzen. Zu den förderfähigen Technologien zählen Elektrifizierung, der Einsatz von Wasserstoff oder Biomethan sowie die Abscheidung und Speicherung von CO₂.
Die Subventionen decken ausschließlich die Mehrkosten des Umstiegs auf sauberere Technologien ab. Sollten diese Alternativen künftig günstiger werden als konventionelle Lösungen, müssen die Begünstigten die Differenz zurückzahlen.
Staatliche Beihilfen in der EU bedürfen grundsätzlich der Genehmigung durch Brüssel und unterliegen strengen Regelungen, um gleiche Wettbewerbsbedingungen für Unternehmen aus wirtschaftlich stärkeren und schwächeren Mitgliedstaaten zu gewährleisten.






