
Aufgrund der durch den Iran-Konflikt drastisch gestiegenen Energiepreise zeichnet sich ein Kurswechsel in der US-Sanktionspolitik ab. Anfang September trafen sich Jared Kushner (45), US-Sondergesandter Steve Witkoff (69) und Kreml-Chef Wladimir Putin (73) in Moskau, um die Freigabe und den Verkauf eingefrorener Auslandsvermögenswerte des sanktionierten russischen Ölkonzerns Lukoil zu erörtern.
Mögliche Bieter und Verbindungen zum Trump-Umfeld
Ein Bericht der New York Times hebt hervor, dass unter den bevorzugten Kaufinteressenten für das russische Öl-Vermögen zahlreiche Personen mit engen Verbindungen zum Umfeld der US-Administration stehen:
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Todd Boehly (53): Der US-Unternehmer hat Berichten zufolge rund zwei Millionen Dollar an Trump-nahe Organisationen gespendet.
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Moutaz (43) und Ramez Al-Khayyat (42): Die katarischen Geschäftsleute pflegen direkte geschäftliche Beziehungen zu Jared Kushner und Ivanka Trump.
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Investmentfonds aus Abu Dhabi: Ein Fonds unter der Kontrolle von Scheich Tahnoon bin Zayed Al Nahyan (57) gilt ebenfalls als potenzieller Käufer. Dieser steht in Verbindung mit Unternehmen, an denen Kushner und das Trump-Umfeld beteiligt sind oder waren.
Geopolitische und wirtschaftliche Hintergründe
Während die USA eine Aufweichung der Sanktionen früher an Zugeständnisse Moskaus im Ukraine-Krieg geknüpft hatten, sorgt der verlockende Zugang zu verünstigtem russischen Öl vor dem Hintergrund des aktuellen Energiekostendrucks für veränderte Prioritäten.
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Fehlende Beweise für persönliche Bereicherung: Direkte Belege dafür, dass Witkoff oder Kushner persönlich finanziell von der Veräußerung profitieren würden, liegen laut dem Bericht bislang nicht vor.
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Sicherheitsbedenken in Europa: Europäische Sicherheitsbehörden warnen parallel vor einer Intensivierung russischer Sabotageakte und hybrider Angriffe in Europa.
