Jetzt reden Berliner Polizisten übers Weggehen

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Frust und Abwanderungspläne bei der Berliner Polizei nach Linken-Wahlsieg
Nach dem Sieg der Partei Die Linke bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September 2026 (25,7 % der Zweitstimmen) wächst innerhalb der Polizeikräfte und Fachgewerkschaften erhebliche Unruhe.
Hauptgründe für die Unzufriedenheit und Sorgen
  • Geplante Reformen im Sicherheitsbereich: Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Berlin sowie Polizeivertreter warnen vor den im Wahlprogramm der Linken verankerten Plänen. Dazu gehören unter anderem die Abschaffung kriminalitätsbelasteter Orte, die Aufhebung von Messerverbotszonen sowie Änderungen am Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetz (ASOG).
  • Umschichtung von Ressourcen: Kritisiert wird der Ansatz, finanzielle und personelle Mittel der Polizei einzukürzen und stattdessen verstärkt auf Sozialarbeit und Prävention zu setzen. Gewerkschafter betonen zwar den Nutzen präventiver Sozialarbeit, warnen jedoch davor, dass diese keine Polizeikräfte bei der Bekämpfung von Straftaten und organisierter Kriminalität ersetzen könne.
  • Wechsel- und Abwanderungsgedanken: Innerhalb der Beamtenschaft führt die Aussicht auf eine politisch linksgeführte Landesregierung und eine Beschneidung polizeilicher Eingriffsbefugnisse zu Frust. Nach Berichten zeichnen sich vermehrt Überlegungen aus, Versetzungsanträge in andere Bundesländer (wie Brandenburg) zu stellen oder den Dienst im Land Berlin vorzeitig zu beenden.

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