GLEIS-BLOCKADE! Polizei räumt Hamburger Hafenbahn!

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Mit einer gezielten Aktion hat das Protestbündnis „Ende Gelände“ am Freitagmorgen gegen 6:00 Uhr die Schienen der Hamburger Hafenbahn blockiert. Rund 60 rot gekleidete und vermummte Demonstranten besetzten die Gleise, was zu einem stundenlangen Großeinsatz der Polizei sowie zur Einstellung des Schienenverkehrs im Hafengebiet führte.
Auswirkungen auf den Hafenverkehr
  • Blockierte Infrastruktur: Da sich mehrere Personen direkt an die Schienen geklebt oder gekettet hatten, mussten Spezialkräfte eingesetzt werden, um die Blockaden aufwendig zu lösen.
  • Zugausfälle: Durch die Unterbrechung wurden mindestens 20 Güterzüge gestoppt. Die Hafenbahn wird täglich von bis zu 200 Zügen für den Transport von Containerfracht genutzt.
  • Polizeiliche Konsequenzen: Die Räumung dauerte mehrere Stunden. Die Festgenommenen wurden mit Bussen in eine Gefangenensammelstelle gebracht. Gegen die Beteiligten wird wegen Straftaten ermittelt; Zudem prüfen die Behörden zivilrechtliche Schadensersatzforderungen.
Hintergrund: Proteste gegen „Red Storm Charlie“
Die Störaktion war Teil der Aktionstage „Rheinmetall Entwaffnen“ und richtete sich direkt gegen das NATO-Manöver „Red Storm Charlie“.
Bei der dreitägigen Bundeswehrübung simulieren rund 500 Soldaten gemeinsam mit Zivilbehörden, Feuerwehr und Rettungsdiensten Szenarien für den Bündnis- und Verteidigungsfall im Hamburger Stadt- und Hafengebiet – darunter unter anderem die Abwicklung von Truppentransporten sowie die Bewältigung von Gefahrgut- und Chemieunfällen. Die Demonstranten warfen der Politik vor, den Hamburger Hafen für den Transport von Rüstungsgütern und Waffen zu nutzen.

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