Olle Kamellen zum Start : Trump TV wird zum Quoten-Flop

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Schwacher Start für „Trump TV“ nach Medienboykott des Weißen Hauses
Als Reaktion auf den Boykott großer US-Medienhäuser nach dem Ausschluss von CNN, MS NOW und Politico hat die Administration von US-Präsident Donald Trump (80) den eigenen Kanal „Trump TV“ ins Leben gerufen. Der Sender ging unter dem Slogan „Der essenzielle Kanal“ über YouTube und die Website des Weißen Hauses auf Sendung.
Einschaltquoten und Programmangebot
  • Quoten-Debakel: Trotz rund 3,2 Millionen Abonnenten auf YouTube verzeichnete der Kanal zum Start am Montagabend lediglich etwa 8.000 Live-Zuschauer, deren Zahl innerhalb weniger Stunden auf rund 3.000 fiel. Die Kommentarfunktion wurde deaktiviert.
  • Inhalte: Das Programm besteht bislang weitgehend aus Konserven – darunter Trumps Vereidigung von 2025 und patriotische Dokumentationen – sowie aktuellen Mitschnitten von der UN-Generalversammlung in New York (u. a. Reden zur Kuba-Politik, das Grönland-Abkommen mit Dänemark und ein Treffen mit dem britischen Premierminister Andy Burnham).
  • Kritik und Echo: Befürworter loben den ungefilterten Draht zum Präsidenten, während Kritiker dem Portal den Charakter eines staatlichen Propagandasenders vorwerfen.

Juristisches Nachspiel vor Gericht
Am Mittwoch findet die erste Gerichtsanhörung zur Klage von CNN, MS NOW und Politico statt, die sich auf die im Ersten Verfassungszusatz verankerte Pressefreiheit berufen. Trump deutete an, dass er die Medien im Falle einer gerichtlichen Anordnung voraussichtlich wieder im Weißen Haus zulassen werde.

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