Erneute Schüsse in Hamburg lösen massiven Großeinsatz der Polizei aus!

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Nach einem Schusswaffenangriff auf ein Auto hat die Hamburger Mordkommission Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts aufgenommen. Ein 39-jähriger Beifahrer hatte am frühen Dienstagmorgen gegen 4.50 Uhr gemeldet, dass aus zwei dunklen Smart-Fahrzeugen auf den VW Polo geschossen wurde, in dem er saß. Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Eilbek; beide Insassen blieben unverletzt, der Fahrer des VW Polo sowie die Angreifer flüchteten jedoch vom Ort.
Im Zuge der Ermittlungen geriet ein 40-jähriger Deutscher ins Visier der Behörden, der im Verdacht steht, der zweite Insasse des beschossenen Fahrzeugs gewesen zu sein und eine scharfe Schusswaffe zu besitzen. Schwer bewaffnete SEK-Kräfte stürmten daraufhin am Vormittag ein Männerwohnheim im Stadtteil Billbrook und nahmen den Tatverdächtigen fest. Gegen ihn wird wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.
Die Ermittler vermuten mittlerweile, dass die Schüsse an einem anderen Ort im Hamburger Osten fielen und suchen nach Zeugen. Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Gewaltverbrechen in der Stadt, nachdem erst Anfang September bei einer Schießerei an der Lagerstraße zwei Männer getötet wurden.

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