Start News ANGRIFF AUF DIE DEUTSCHE BAHN: Neuer Konkurrent verspricht günstigere Tickets

ANGRIFF AUF DIE DEUTSCHE BAHN: Neuer Konkurrent verspricht günstigere Tickets

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Bekommt die Deutsche Bahn bald ernsthafte Konkurrenz? Der italienische Bahnanbieter Italo plant, ab 2028 mit eigenen Hochgeschwindigkeitszügen auf wichtigen deutschen Strecken unterwegs zu sein. Das Ziel des Unternehmens: günstigere Preise und mehr Menschen für Bahnreisen gewinnen.

Italo-Chef Gianbattista La Rocca kündigte an, dass die Tickets im Durchschnitt deutlich günstiger sein sollen als bei der Deutschen Bahn. Geplant ist ein Preisvorteil von rund 20 Prozent.

Neue Schnellzüge für wichtige Strecken

Zunächst möchte Italo mit 30 neuen Fernzügen starten. Geplant sind Verbindungen auf den Strecken München–Köln–Dortmund sowie München–Berlin–Hamburg.

Die Züge sollen regelmäßig fahren und mehrere deutsche Großstädte miteinander verbinden. Später könnten weitere Verbindungen hinzukommen, darunter Strecken zwischen Dortmund, Köln, Berlin sowie Hamburg, Frankfurt und Würzburg.

Italo möchte zunächst mit 30 Fernzügen (bei Siemens bestellt) die Strecken München-Köln-Dortmund und München-Berlin-Hamburg bedienen

Kritik von Bahn und Gewerkschaft

Der geplante Einstieg sorgt allerdings auch für Diskussionen. Kritiker befürchten, dass sich der neue Anbieter vor allem auf besonders profitable Strecken konzentrieren könnte.

Dadurch könnten weniger lukrative Verbindungen unter Druck geraten. Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft EVG warnen deshalb vor möglichen Folgen für einige Städte.

Moderne Ausstattung und neue Arbeitsplätze

Italo verspricht moderne Züge mit komfortabler Ausstattung. Geplant sind unter anderem Ledersitze, schnelles Internet über 5G sowie Starlink-Technologie.

Jeder Zug soll Platz für rund 500 Fahrgäste bieten und verschiedene Komfortklassen anbieten.

Sollte der Markteintritt in Deutschland erfolgreich sein, plant das Unternehmen nach eigenen Angaben den Aufbau von Tausenden neuen Arbeitsplätzen.

Ob und wie schnell die Pläne umgesetzt werden können, hängt nun auch von den weiteren Entscheidungen der zuständigen Behörden ab.

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