Eine Katastrophe vollzieht sich im Iran – weitgehend unbemerkt von der Weltöffentlichkeit, die gebannt auf die Spannungen zwischen Teheran und Washington blickt. Wie CNN-Reporterin Clarissa Ward berichtet, erlebt der Iran derzeit die schnellste Welle politischer Hinrichtungen in der jüngeren Geschichte des Landes. Innerhalb von nur sieben Wochen wurden mindestens 28 Menschen hingerichtet – wegen Protesten gegen das Regime oder unter dem Vorwurf der Spionage für den Feind.
Unterdessen verdichten sich die Signale für eine diplomatische Annäherung: Laut einem regionalen Insider, der CNN exklusiv informierte, soll der Iran noch heute seine Antwort auf den amerikanischen Vorschlag zur Beendigung des Konflikts übermitteln. Beide Seiten näherten sich einer Einigung – was frühere Berichte des Portals Axios bestätigt.
Die Iranische Revolutionsgarde meldete sich ebenfalls zu Wort. Der politische Stellvertreter von General Javani erklärte, Trump sei „auf allen Fronten gescheitert“ – bei Regimewechselversuchen, beim Zugriff auf iranisches Uran und bei der Kontrolle der Straße von Hormus. Iranische Medien berichten zudem, die IRGC-Marine habe mit einer „neuen Strategie“ bewiesen, dass der Iran die Kontrolle über den Hormusstreifen behalte und jeden Angriff mit einem unberechenbaren Gegenplan beantworten würde.
Angriff auf Gaza Der Sohn des hochrangigen Hamas-Funktionärs Khalil al-Hayya wurde bei israelischen Angriffen auf Gaza verletzt, fünf weitere Menschen kamen ums Leben. Azzam al-Hayya wurde bei einem Angriff auf Gaza-Stadt getroffen, bei dem eine weitere Person starb. Zuvor waren vier Palästinenser bei getrennten Angriffen getötet worden, darunter ein leitender Beamter der Gaza-Polizei.
Hamas-Vertreter Taher al-Nono verurteilte den Angriff scharf und bezeichnete ihn als „Gipfel moralischen Verfalls“. Khalil al-Hayya selbst erklärte gegenüber Al Jazeera, das Attentat werde seine Verhandlungsposition nur festigen.






